Am Freitag, den 09.08. trafen sich Spieler und Trainer der neuen E-Jugend zu einem Trainingscamp mit Übernachtung auf der Anlage in Kelberg.

Leider war Petrus diesmal kein Fußballer, so dass wir einen Plan B aus der Tasche ziehen mussten. Schnell war man sich einig, dass die Übernachtung in den Kabinen stattfindet. Die Spieler verteilten sich auf Heim- und Gastkabine, während die beiden Trainer Daniel Weber und Axel Bühning sich in der Schiedsrichterkabine einrichteten.

Der als Schlafzelt gedachte Pavillion wurde kurzerhand zur Grillstation umfunktioniert.

Die Trainingseinheiten kamen bei dem Mistwetter definitiv zu kurz, aber das Spiel Borussia Dortmund gegen den KFC Uerdingen im DFB-Pokal lenkte für eine Weile von der triefenden Tristesse draußen ab.

Ein paar hartgesottene Jungs ließen es sich trotzdem nicht nehmen, sich einen Parcours mit Passbänken, Dribblinghütchen, Hürden und Stangen aufzubauen und diesen auch fleißig zu bespielen.

Einige Spieler richteten sich sogar in den Duschen häuslich ein, was zur positiven Überraschung der Trainer nicht dazu genutzt wurde, die Kameraden in der Nacht mit einer unerwarteten „Erfrischung“ zu überraschen –die Duschen ließen sich nämlich nicht abstellen.

An viel Schlaf war aber sowieso nicht zu denken. Als die letzten Kinder am Samstagmorgen ins Bett gingen, standen die ersten Jungs bereits wieder auf.

Glücklicherweise hatten die Eltern die Organisation des Frühstücks übernommen (übrigens genauso wie beim Grillen), so dass die recht zerknitterten Trainer und die bereits wieder „fitten“ Jungs was zum Beißen bekamen.

Nach einer kleinen Trainingseinheit, die bei Spielern wie Trainern eher an Schlafwandeln erinnerte, wurde gemeinsam das Sportplatzgelände aufgeräumt und gegen Mittag verabschiedeten sich die Jungs und Eltern von den Trainern.

Alle waren sich einig, dass es eine schöne Veranstaltung war –  teilweise auch schön anstrengend. Aber wenn die Jungs Spaß haben und sich untereinander gut verstehen, ist das rückblickend immer nur positiver Stress für die anwesenden Betreuer.